Kirche von Maipu (Landeskirche)
Am 25. Mai 2012 im Cajon del Maipo auf ca. 3000 M.ü.M.
Am 26. Mai 2012 Eröffnung des Treffens
Nachtessen am 26. Mai 2012
Ein „Tänzli“ auf der Bühne in Bellavista
27. Mai 2012 Beim Mittagessen in einem Restaurant in Santiago

1. Internationales Treffen des Apostolischen Familienbundes der Schönstattbewegung in Bellavista - Chile vom 26./27. Mai 2012

 

Am 26./27. Mai 2012 trafen sich ca. 140 Ehepaare die dem internationalen apostolischen Familienbund der Schönstattbewegung angehören zu einem internationalen Treffen in Bellavista – Chile. Organisiert wurde dieser Anlass vom Familienbund von Chile und als Vertretung vom Familienbund Schweiz durften wir an diesem Treffen teilnehmen. Aus dem europäischen Raum nahmen noch 2 Ehepaare aus Österreich, 3 Ehepaare aus Deutschland, 1 Ehepaar aus Ungarn und 1 Ehepaar aus Spanien teil. Der Rest der Teilnehmer kam vor allem aus den Ländern von Südamerika. Ziel dieses Treffens: Im Schatten des Coenaculum-Heiligtums wollen wir uns bewusst werden, dass wir eine internationale Familie sind, wollen um unseren Vater geeint sein und unser Sendungsbewusstsein neu entzünden, um so gemeinsam unseren Weg weiter zu pilgern dem grossen Jubiläum entgegen. Es bewegt uns der innige Wunsch, gemachte Erfahrungen mitzuteilen, von unseren Geschwistern zu lernen und das weiter zu schenken, was wir als Gabe empfangen. Doch vor allem ersehnen wir mit offenen Herzen die Wirklichkeit zu erfahren, dass wir eine FAMILIE sind, eine grosse FAMILIE, eine internationale FAMILIE. Es ist die Vision, welche unser Vater von Anfang an hatte.

 

Nach den interessanten Impulsen tauschten wir das gehörte in den jeweiligen Gruppen aus. Ein herzliches Dankeschön an Sr. Virgina für die wertvolle Übersetzungsarbeit. Diese Gespräche im Kreis von Familien aus Südamerika waren für uns eine sehr grosse Bereicherung. Wir durften auch erleben, dass wir als kleine Schweiz zu dieser wertvollen internationalen Familie gehören dürfen. Neben dem Gespräch kamen wir auch kulinarisch und kulturell voll auf die Rechnung. Die Mahlzeiten die uns die Chilenen serviert haben waren wahre Leckerbissen. Selbst der Pisco Sour fehlte nicht. Am Samstag Abend präsentierten die verschiedenen Ländern ihre Kultur. Wir tanzten, bekleidet mit einem Urner Hirthemd,  zu einem lüpfigen Ländler  über die Bühne und anschiessend verteilten wir Schweizer Schokolade. Danach war die Schweiz im wahrsten Sinn des Wort „in aller Munde“. Spontan wurden wir angesprochen: .. ich war schon in der Schweiz ….. meine Vorfahren waren auch Schweizer …. Ich arbeite für eine Schweizerfirma in Brasilien usw.

 

Am 28. und 29. Mai 2012 wurden noch geführte Reisen angeboten. Wie schon an den vergangen Tagen stand uns auch bei diesen Tagen wieder unsere „private“ Dolmetscherin Maria Paz aus Spanien zur Verfügung. Ihre Aussage: „Kommt zu mir meine deutsch Sprechenden“ war für uns wie Balsam, denn so konnten wir allen Ausführungen sehr gut folgen. Am Montag waren wir auf den Spuren von Pater Kentenich in Santiago unterwegs und am Dienstag, 29. Mai 2012 auf seinen Spuren in Valparaiso. Es war eindrücklich an diesen beiden Tagen Schwestern zu treffen, die Pater Kentenich in der Zeit in Chile persönlich erlebt haben. Aufgrund ihren Schilderungen, Eindrücken und ihrem Strahlen in den Augen hatte man fast der Eindruck, Pater Kentenich sei erst letzte Woche da gewesen.

 

Während unserem Aufenthalt (21. – 30. Mai 2012) durften wir bei Inge und Fernando Besser-Spichiger, mitten in Santiago, wohnen. Sie haben sich sehr viel Zeit für uns genommen und uns Santiago und die Umgebung zu zeigen. Vielen Dank ! Wir haben uns bei Euch sehr wohl gefühlt und als Reiseleiter können wir Euch nur empfehlen.

 

Rückblickend können wir sagen, dass wir uns trotz der sprachlichen Barrieren sehr wohl gefühlt haben. Die vielen Begegnungen und der Austausch in der Gruppe waren eine echte Bereicherung. Auch die Menschen und die Umgebung von Santiago zu sehen, war für uns ein sehr schönes Erlebnis. Wir werden diese Tage in Chile immer in guter Erinnerung behalten. Wir konnten auch etwas zur Ruhe kommen und merken, dass es auch etwas ruhiger geht. Auf der Rückfahrt von Valpareiso, hatte der Car eine Panne mitten auf der Autobahn. In aller Ruhe flickte der Carchauffeur den defekten Kühlerschlauch. Die Brasilianer begannen den Rosenkranz zu beten. So beteten wir in den Sprachen: Spanisch, Portugisisch, Ungarisch und Deutsch.  Ein Teil der Teilnehmer halfen danach dem Chauffeur den Kühlertank zu füllen. Glücklich und zufrieden kamen wir, zwar ca. 2 Std. später als vorgesehen, in Santiago an.

 

Das für uns wohl eindrücklichste Erlebnis hatten wir gleich am ersten Tag. Wir sind ca. 16 Stunden um die halbe Erde geflogen und besuchten gegen Abend mitten in Santiago (7 Millionen Einwohner) ein Schönstatt Heiligtum. Und urplötzlich fühlten wir uns wieder wie zu Hause.

 

 

Für den Familienbund der Schweiz            Rita und Franz Schuler

 

 

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