Jung und begeistert.

Zur geschichtlichen Bedeutung von Hörde

 

Der Schönstatt-Familienbund weiß sich der geschichtlichen Bedeutung, genauer: dem „Geist von Hörde“ verpflichtet.

 

Am 20. August 1919 trafen sich 24 begeisterte junge Männer in Hörde bei Dortmund (Deutschland, NRW). Sie wussten sich von der Liebe Christi gedrängt: Caritas Christi urget nos (2 Kor 5,14), wie sie selbst mit dem hl. Paulus formulierten. Sie gehörten zur sogenannten „Außenorganisation“ jener Marianischen Kongregation, die von Pater Josef Kentenich 1914 gegründet wurde. Die Außenorganisation hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das Christentum nicht nur innerhalb der geschützten Mauern in Schönstatt, sondern draußen in der Welt zu leben.

 

Angesichts der entsetzlichen Zerstörungen, der sinnlosen Verwüstungen und der zahllosen Unmenschlichkeiten des Ersten Weltkriegs (1914–1918) beschlossen die jungen Männer in Hörde, sich für eine bessere, für eine christliche Zukunft einzusetzen. Deswegen gründeten sie den „Apostolischen Bund“. Er war die erste eigenständige Existenzform des Schönstatt-Werkes. Ziel des Bundes, so heißt es in den Hörder Statuten, „ist die Erziehung gebildeter Laienapostel im Geiste der Kirche“ und, wie wenig später ergänzt wurde, „in engem Anschluss aneinander.“

 

Der Schönstatt-Familienbund weiß sich dem Gemeinschafts- und Apostolatsgeist von Hörde verpflichtet. Im Liebesbündnis mit der MTA und in Treue zum Gründer gilt es, hochherzig das innere Leben zu pflegen und im Rahmen der Geistlichen Ehe- und Familienordnung „nach größtmöglicher Standesvollkommenheit“ zu streben.

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